Ortswehr Röbel: Neues Gerätehaus zu teuer?

Die Ortsfeuerwehr Röbel der Gemeinde Süsel (Kreis Ostholstein) braucht ein neues Gerätehaus. Die Feuerwehrunfallkasse (HFUK) bemängelt, laut Artikel des sh:z, unter anderem folgende Punkte:

  • Die Spiegel müssen zum Ein- und Ausfahren der Fahrzeuge eingeklappt werden
  • Die Stellplätze sind zu kurz
  • Es gibt Stufen in der Fahrzeughalle

Und das sind wohl nur die schlimmsten auf einer langen Liste. Die Gemeinde sah die Notwendigkeit auch ein und beauftragte einen Architekten mit der Erstellung von verschiedenen Konzepten für einen Neubau, kombiniert mit Dorfgemeinschaftshaus. Bei der Vorstellung der Varianten löste der Preis von ca. 700.000€ aber

„Sprachlosigkeit und Entsetzen“

im Finanzausschuss aus. Eine kreative Art der Problemlösung fiel dem Ausschussmitglied Karsten Klüver ein: (Wortlaut aus dem sh:z-Artikel) Weiterlesen

Feuerwehr Schleswig: Zentraler Neubau gefährdet ?

Es hört sich so schön an:

2014 soll für 3,4 Millionen Euro eine neue gemeinsame Wache für die beiden Feuerwehren (Löschzug Altstadt  und Löschzug Friedrichsberg) in Schleswig entstehen. Und das am besten an einem zentralen Standort an dem die Hilfsfrist für das gesamte Stadtgebiet eingehalten werden kann.

Ein Grundstück dafür ist auch gefunden: Eine Parkplatzfläche am Landesmuseum Schloß Gottorf.

Nur leider schreibt der Denkmalschutz eine Sichtachse auf Schloß Gottorf vor und der Abstand zum Burggraben soll mindestens 50m betragen.

Außerdem ist ein Teil des Grundstückes an eine Tankstelle verpachtet, was weiter Probleme aufwirft.

Ein alternatives zentrales Grundstück steht nicht zur Verfügung, im ungünstigsten Fall müssten Gerätehäuser Friedrichsberg saniert und das Gerätehaus Lollfuß neu gebaut werden. Das angebotene Grundstück dafür sei mit 1 Million Euro aber überteuert, so das Bauamt.

Links

Feuerwehr Schleswig

Artikel auf shz.de

Karte auf Google Maps mit den 3 Standorten

Neues Gerätehaus in Niehuus eingeweiht

Am 1.8.2010 war es endlich soweit. Nach einjähriger Bauphase konnte die neue Unterkunft der Feuerwehr Niehuus (Gemeindefeuerwehr Harrislee) offiziell eingeweiht werden.

War die Wehr vorher ohne Aufenthaltsraum und sehr beengt auf dem Schloßberg direkt im Ort beheimatet, ist sie nun verkehrsgünstig in der Niehuuser Straße 36 gelegen.

Das neue Haus verfügt über 2 sehr großzügige Stellplätze in der Halle in Leichtbauweise, in der durch eine Empore zusätzlich Platz geschaffen wird. Der zweite Stellplatz wird mittelfristig wohl mit einem MZF oder MTW belegt werden.

Daneben gibt es natürlich Gemeinschaftsraum, Büro, Umkleide und Sanitärräume.

Pfiffig: Um Unfälle bei Einsätzen zu vermeiden sind Anrücke- und Abrückebereich klar getrennt. Rechts vom Gerätehaus (auf weissem Pflaster) sind die 22 Parkplätze für den Übungs- und Einsatzdienst, links (auf rotem Pflaster) der Ausrückebereich der Fahrzeuge.

Auch genügend Platz für eventuell nötige Erweiterungen oder Umbauten vorhanden.

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Bilder vom Bau

Internetauftritt Feuerwehr Niehuus

Feuerwehr Niehuus auf www.feuerwachen.info

Neubau für Niehuus schreitet voran

Feuerwehrhaus Niehuus

Seit längerem schon laufen die Bauarbeiten für das neue Gerätehaus der FF Niehuus, einer Ortsfeuerwehr der Gemeindefeuerwehr Harrislee bei Flensburg.

Der Neubau war nötig geworden da das alte Gerätehaus wirklich nicht mehr den Anforderungen einer modernen Feuerwehr entspricht. Außerdem könnte in den nächstens Jahren ein MTW zum Fahrzeugpark hinzukommen. Zur Zeit verfügt die Wehr nur über ein LF 8/6.

Der Neubau ist verkehrsgünstig an der Niehuuser Straße gelegen und bietet 2 Stellplätze, eine großzügige Hoffläche, Sanitär- und Aufenthaltsräume und einen getrennten Parkplatz auf der Rückseite. So kommen sich Fahrzeuge und PKW nicht in die Quere.

In der Fahrzeughalle befindet sich neben den Stellplätzen auch eine Tribüne wo Materialien gelagert werden können.

Bei Einweihung werde ich noch nachberichten.

Hier auch das Bautagebuch mit vielen Fotos.

Feuerwehr Niehuus, Bauzeichnung 1, Bauzeichnung 2

Feuerwehr Niehuus auf feuerwachen.info

Handewitt: Ortswehr Ellund hat zwei Geräteäuser

Foto: Kirschner

ELLUND (jk) – Die Freiwillige Feuerwehr Ellund ist wie die anderen vier Löschinstitutionen in der Gemeinde Handewitt 1890
gegründet worden. Nun hat die nördlichste Wehr aber eine Besonderheit, die sie von den anderen abhebt: »Ellund hat
als einzige zwei Gerätehäuser«, schmunzelte Gemeindewehrführer Egon Ossowski. Es war eine humorartige Bemerkung,
denn man muss wissen: »Haus B« ist nur eine Garage. Hintergrund:
Die Freiwillige Feuerwehr Ellund bekommt Anfang nächsten Jahres ein neues Löschfahrzeug. Aus Platzgründen
musste dieser Neuanschaffung ein Garagenbau, in dem der Kleinbus der Wehr (MZF) untergestellt wird, vorgezogen
werden. Das kleine, etwas abseits vom Gerätehaus stehende Zusatzgebäude wurde nun offiziell eingeweiht. »Ziel war
ein Anbau, der optimal von der Wehr genutzt werden kann«, sagte Wehrführer Richard Andersen, »sich aber auch optimal
an das vorhandene Gerätehaus anpasst.« Auch die Gemeindevertreter zeigten sich zufrieden mit dem neuen Bauwerk. Mit rund 11.000 Euro blieben die Kosten relativ überschaubar. Der Grund waren die umfangreichen Eigenleistungen der Wehrleute, die insgesamt 300 freiwillige Arbeitsstunden investierten.
Mit Thorsten Meyer fand sich ein Bauunternehmer, der zugleich Mitglied ist und die Bauleitung in seine Hände nahm.
Das freiwillige Engagement in Ellund ist kein Einzelfall: Schon im letzten Jahr kaufte die Gemeinde ein gebrauchtes Fahrzeug
für 3.000 Euro aus dem Bestand der Bundespolizei, das drei Kameraden auf freiwilliger Basis zum MZF umrüsteten
und lackierten. Für 2010 plant die Wehr an der Leistungsbewertung »Roter Hahn« teilzunehmen. »So etwas schweißt
die Kameradschaft zusammen«, schwärmte Egon Ossowski.
Die insgesamt 45 Ellunder Feuerwehrleute rücken zu schweren Verkehrsunfällen, zu Großbränden (Gasthof Hüllerup),
aber auch um »aus dem Nest gefallene Junguhus« zu helfen, aus. Gerade der Bereich der technischen Hilfe erfordert
einen großen Aufwand – und Platz.

Quelle: © 2009 by MoinMoin / www.moinmoin.de