Bilder vom Neubau der Leitstelle West

Die Kooperative Regionalleitstelle West (KRLS) in in Elmshorn (Kreis Pinneberg) hat einen Neubau erhalten. Praktischerweise direkt gegenüber der alten Leitstelle. Beim Bau wurde sehr Vorschläge und Kritik der Mitarbeiter eingegangen und aktuellste Arbeitsplatzgestaltung mit einbezogen. So ist ein modernes Gebäude mit viel Glas, viel Platz und sanften Farben entstanden, das bestens für die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet ist. Auch an Platzreserven für steigende Mitarbeiterzahlen wurde natürlich gedacht.

Die Leitstelle hatte während der Bauphase schon interessante Bilder auf Facebook geteilt, aber jetzt hat die Architekturfirma noch bessere nachgelegt. Natürlich gute Eigenwerbung 😉

Das macht schon Lust auf arbeiten 🙂

LINKS:

Bautagebuch bei Facebook:

 

Hörempfehlung: Einsatz am Unfallort – Wie weit Reporter gehen dürfen

Screenshot von shz.de, selbsterstellt 10.3.2018

In der aktuellen Ausgabe des Podcast „Schnack und Thumby“ vom shz ist das Thema: Was dürfen und machen Blaulichreporter?

Dazu werden der Blaulichtreporter Sebastian Iwersen von nordpresse.de und der Pressesprecher der Landespolizei SH Jürgen Börner befragt.

Anzuhören ist das ganze unter https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/podcast/podcast-von-shz-de-einsatz-am-unfallort-wie-weit-reporter-gehen-duerfen-id19290956.html

Viel Spaß beim hören!

Video: Reanimation in Flevoland

Der regionale Rettungsdienst der holländischen Provinz Flevoland hat eine Video online wo der Ablauf einer Reanimation gezeigt wird. Als erstes nach dem Notruf werden Bürgerhelfer per Handy-App alarmiert, dann trifft die Feuerwehr als First Responder ein, dann der Rettungswagen und schließlich der Notarzt. Die Besatzung vom RTW führt zusammen mit der Feuerwehr ihr ALS (Advanced Life Support) Schema durch bis der Notarzt eintrifft. Schließlich wird eine mechanische Thoraxkompressionshilfe eingesetzt und die Patientin ins Krankenhaus transportiert und übergeben. Sehenswert! Leider natürlich auf holländisch..

Deutsche Rettungsdienste und Feuerwehren sollen bald auch in Dänemark retten

Deutsche Rettungsdienste und Feuerwehren sollen bald auch in Dänemark retten

Die Bewohner Dänemarks im Bereich der Grenze (Südjütland/Nordschleswig) können nun auch Hilfe von jenseits der Grenze bekommen. Dies soll ein neues Abkommen sicherstellen.

In der Zukunft kann die Hilfe aus Dänemark oder auch aus Deutschland kommen. Ein neues Abkommen zwischen Dänemark und Deutschland soll sicherstellen dass immer der nächste Rettungswagen oder die nächste Feuerwehr geschickt wird, auch wenn dabei über die Grenze ins Nachbarland gefahren werden muss. Der Präsident der Kommission für Rettungsdienst und Feuerwehrwesen Jütland Hans Peter Geil, der auch Bürgermeister von Haderleben („Haderslev“) ist, freut sich über das Abkommen:

„Alles was für das Grenzland gut ist, in Form besserer Versorgung der Bürger, darüber freuen wir uns sehr“ sagte er dem Fernsehsender DR Syd. Die bisherige Erfahrung zeige, dass Kleinigkeiten bei der Zusammenarbeit noch Probleme machen. Vor allem die Beherrschung der jeweiligen Sprache in Wort und Schrift sei sehr wichtig, außerdem müsse jeder wissen welche Gesetze und Vorschriften auf der jeweils anderen Seite der Grenze für Rettungsdienst und Feuerwehren gelten. Aber Geil glaubt nicht dass die Idee im Sumpf der Bürokratie versickert:

„Ich bin davon überzeugt dass die Einsatzkräfte, egal ob sie deutsche oder dänische sind, nur im Sinn haben Leben zu retten. Es sind die Bürger die davon profitieren.“

Die Europäische Union fördert das 3jährige Projekt mit 2,7 Millionen Kronen (360.000€)

Frei übersetzt aus der Quelle von TV2

Zusatz: Bereits seit September 1996 fährt der Rettungsdienst aus Flensburg in die Gemeinde Bov und der Kreis Nordfriesland nach Tønder. Auch der Hubschrauber aus Niebüll, Christoph Europa 5, fliegt über die Grenze.

Quellen: