Winterzeit – Flächenbrandzeit

(Titelfoto: Screenshot von Tom Hardy auf Instagram)

Eigentlich eine komische Überschrift oder? Man denkt ja bei Winter als erstes an kaltes und feuchtes Wetter. Und man würde bestimmt nicht annehmen dass Winterzeit Flächen- bzw. Waldbrandzeit ist? Das geht auch mir tendenziell so. Aber natürlich kann ein Wald auch bei minus 20 Grad brennen. Dass er in Brand gerät ist zwar nicht so wahrscheinlich aber wenn er brennt dann brennt er halt.

Jörg Kachelmann, Wetterfrosch und Berufssarkastiker, hat das in seinem Tweet gut zusammengefasst:

Und da nicht nur das letzte Jahr deutlich zu wenig Niederschlag gesehen hat, sondern auch 2019 bisher, steigt auch wieder die Flächenbrand/Waldbrandgefahr. In Edinburgh in Schottland kam es letzte Woche zu einem Feuer am bekannten Stadtberg “Arthur’s Seat”. Dort brannten etwa 800m2 Ginster und Heide an einem steilen Hang. In Schottland fielen im Winter 2018/2019 (Dezember bis Ende Februar) nur 72% der durchschnittlichen Regenmenge. Und zu warm war es auch 1,7 °C über dem Mittelwert!

Bei Manchester kam es (erneut) zu einem größeren Moorbrand mit den Ausmaßen etwa 200x200m. Erst 2018 stand dort das Saddleworth Moor in Flammen und zwar auf einer Fläche von 810 Hektar!

Hoffen wir mal dass 2019 nicht in ganz Europa wieder zu warm und trocken wird. Aber wenn man die weltweiten Daten so sieht muss man besorgt sein..

Für eure Linksammlung, falls noch nicht vorhanden:

Waldbrandindex vom Deutschen Wetterdienst

Graslandindex (Flächenbrände) vom Deutschen Wetterdienst

Quellen:

Links:

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