Unfall mit Löschfahrzeug bei Stolk – Zeugen gesucht!

Am Samstag den 17.05.2014 kam auf dem Rückweg zu einem Unfall eines Löschfahrzeuges mit 8 Jugendlichen plus Fahrer an Bord.

Ein entgegenkommender Fahrzeugführer schnitt die Kurve, so dass der Fahrer des Löschfahrzeuges auf die Bankette ausweichen musste um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Bankette war aber weich so dass das LF in den Graben fuhr.

Bei dem Unfall wurden einige Jugendliche leicht verletzt.

Der Hammer aber war, dass vorbeifahrende Fahrzeuge anhielten, es wurden Fotos gemacht und man fuhr einfach weiter!

Die Polizei sucht jetzt Zeugen die den Unfall beobachtet haben oder die Kennzeichen von Fahrzeugen gesehen haben, die keine Hilfe geleistet haben!

Video (Youtube) 

Bericht vom shz

Bericht mit Bildern von Nordpresse (Facebook)

Pressemeldung Polizeidirektion Flensburg

Auch ein Gruppenführer muss bluten

So schnell kann es gehen.

Gerade als Führungskraft wünscht man sich dass alle unversehrt nach dem Einsatz zurückkehren. Und dann ist man selber der Versehrte im Einsatz 😉

Schon beim anziehen der Kennzeichnungsweste fiel mir irgendetwas rotes darauf auf, ich konnte es aber nicht lokalisieren. Erst an der Einsatzstelle sah ich den Schnitt am linken Ringfinger. Zirka 1cm Schnittwunde über die Kuppe, wo ich da hängengeblieben bin: Keine Ahnung. Habe mir vom Rettungsdienst vor Ort ein Pflaster geholt 😉

<a href="http://www free samples of viagra.spritzenhaus.info/wp-content/uploads/2013/01/IMG_0754.jpg“>Total eingesaut

Total eingesaut..

Kreis Schleswig-Flensburg richtet Einsatzführungsstellen ein

Im Kreis Schleswig-Flensburg werden jetzt nach und nach in allen Ämtern sogenannte „Einsatzführungsstellen“ eingerichtet. Vermutlich soll in jeweils einem Feuerwehrhaus pro Amt ein festes Funkgerät nebst Telefon installiert werden um von dort Kontakt zu den Wehren im Amt und zur Leitstelle Nord zu halten. Laut shz sollen diese Stellen auch autarke Stromversorgung haben.

Gerade bei Flächenlagen (Sturm, Schnee, etc.) ist das Einsatzaufkommen oftmals so hoch, dass die Leitstelle Schwierigkeiten hat jedes einzelne Fahrzeug zu koordinieren.

Man stelle sich vor aus Kreis SL, NF und FL kommen jeweils nur die Hälfte der Wehren mit jeweils einem Fahrzeug im Einsatz: Das wären ca. 180 Fahrzeuge Feuerwehr plus(!) Regelrettungsdienst!

Und durch das fehlen von flächendeckendem FMS ist das Sprechaufkommen auf dem Lande noch sehr hoch. So könnte die Leitstelle Einsätze ins Amt faxen/funken/telefonieren und die Wehren arbeiten die unkritischen Einsätze eigenständig ab.

Wer da mehr Informationen hat, bitte melden 😉

PS: Das war eine lange Pause hier im Blog ^^

Quelle: Flensburger Tageblatt

Dämmung: Brandgefährlich !

Worum geht es

Irgendwie wird gerade in den letzten Wochen eine Problematik präsent die eigentlich schon überfällig ist. Denn das Problem besteht bestimmt schon seit 20 Jahren oder solange wie es Mode geworden ist Häuser nachträglich von Außen zu dämmen.
Und zwar mit Dämmmaterial und als Deckschicht: Styropor® (Eigentlicher Stoffname Polystyrol) mit Putz.

Günstig und einfach nachzurüsten.

Nur wurde das Offensichtliche anscheinend nicht ausreichend berücksichtigt:

Styropor® und ähnliche Baustoffe sind leicht brennbar!

Was ist passiert bisher

Was so einleuchtend klingt ist anscheinend eine ganze Weile gutgegangen. Aber in letzter Zeit häufen sich die Einsätze.

-Berlin 2005: Zimmerbrand greift auf Fassade über, 1 Tote. Berliner Feuerwehr

-Delmenhorst (Niedersachsen) 2011 5 Wohnhäuser brennen teilweise. Einsatzbericht Feuerwehr Delmenhorst

-Mai 2012 Feuer in einer Tiefgarage in Polen. LiveLeak via Feuerwehr-Weblog

-Youtube-Video von einem Fassadenbrand Juni 2012 in Roubaix (Frankreich) der ein ganzes Hochhaus ergreift. Dailymotion

-Ein weiterer krasser Einsatz (Rauchentwicklung!!!) 29.05.2012 in Frankfurt am Main. Schön aufgearbeite.t Link zum Datenserver. Per Link runterladen, Einsatzbericht

-Ein Video vom Brandversuch des Hessisches Rundfunks in einer Materialprüfanstalt Youtube

Gefahren an der Einsatzstelle

  • Ausbreitung JA !
  • Angstreaktionen JA !
  • Atemgifte JA !
  • Atomare Gefahr Nein
  • Chemische Gefahr Jein –> Rauch
  • Einsturz/Absturz JA ! Eventuell Gebäudeteile, Gerüst etc.
  • Erkrankung JA ! Rauchgasintox
  • Elekrizität Nein
  • Explosion Nein

Taktische Gegenmaßnahmen

  • Schnell leistungsfähige Wasserversorgung aufbauen
  • Lieber großzügig Nachfordern (generell)
  • Bei höheren Gebäuden ausreichend Hubrettungsfahrzeuge anfordern
  • Massiven Löschangriff (eventuell mit Netzmittelbeimischung), Druckluftschaum falls vorhanden ?

Bauliche Gegenmaßnahmen

Hier ist darauf zu hoffen dass in Zukunft von der Genehmigungsseite des Vorbeugenden Brandschutzes „Brandriegel“ pro Etage vorgeschrieben werden. Zum Beispiel Etagenweise Zwischenlagen aus dicker Mineralwolle die das Feuer auf die Etage  begrenzen hilft. Vielleicht werden auch andere Verfahren eingeführt.

Für die Bestandsbauten darf man nur hoffen dass entweder nachgerüstet wird oder nichts passiert…

Quellen außer den oben angegebenen:

Spiegel-Online

Wikipedia.org

Feuerwehr-Forum.de 

Feuer auf Ostsee-Fähre Lisco Gloria

In der Nacht zu Samstag geriet die RoRo-Fähre Lisco Gloria, auf dem Weg von Kiel nach Klaipeda (Litauen), in Brand.

Daten Lisco Gloria:

  • Heimathafen: Klaipeda (Litauen)
  • Baujahr: 2002
  • Länge: 199,4m
  • Besatzung: 32
  • Passagiere: 264
  • Ladevermögen: 2200m Stellfläche für Fahrzeuge

Quelle: Text und Bild wikipedia.org

Nach den ersten Erkenntnissen kam es zu einem Feuer einer Zugmaschine unter Deck, woraufhin der Tank explodierte. Die Löschversuche der Besatzung scheiterten und der Kapitän leitete gleich die Evakuierung ein. Dies geschah über Rettungsboote und Rettungsinseln.

Der Notruf der bei der DGzRS auflief wurde an das Havariekommando weitergeleitet das die Einsatzleitung übernahm und Brandbekämpfungseinheiten aus ganz Norddeutschland anforderte. Die ersten Kräfte konnten an Bord gehen und den Anker setzen um zu verhindern dass das Schiff abtreiben konnte.

Durch den starken Verkehr in diesem Bereich der Ostsee konnten alle Menschen schnell von anderen Schiffen aufgenommen und nach Kiel zur Versorgung gebracht werden. Neben Schiffen der DGzRS, der Küstenwache, Fähren und Frachtern war  auch der Notschlepper Ostsee „Baltic“ vor Ort. Das ist übrigens gleich der erste große Einsatz des erst seit 2 Wochen (seit dem 24.09.10) einsatzbereiten Schiffes (gechartert durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung). Sein Liegeplatz ist Warnemünde.

Im Marinehafen in Kiel wurde eine Verletztensammelstelle eingerichtet.

Hier ein Standbild des Verkehrsaufkommens bei der Rettung (danke an Prtrn)

Das Feuer selbst konnte aufgrund seiner Hitze nicht gelöscht werden und man musste sich darauf beschränken des Schiff zu kühlen. In das den Schiffskörper selber konnte nicht unbegrenzt Wasser eingebracht werden da das Wasser ja auch wieder heraus muss. Immerhin war die Brandeinwirkung so massiv, dass es 2 Löcher in die Aussenhaut des Schiffes geschmolzen hat.

Zwischenzeitlich hat Dänemark die Einsatzleitung übernommen, da das Schiff nun in dänischen Gewässern ankert. Inzwischen sind zusätzlich zu den Bergungsspezialisten die Feuerwehrkräfte von Smit Salvage eingetroffen, einer niederländischen Bergungsfirma, die von der Reederei DFDS den Bergungsauftrag erhalten hat.

Zur Vorbereitung der Bergung sollen Spezialisten an Bord gehen um das Löschwasser zu entfernen und letzte Brandnester zu löschen.

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Einheiten und Technik