Deutsche Rettungsdienste und Feuerwehren sollen bald auch in Dänemark retten

Deutsche Rettungsdienste und Feuerwehren sollen bald auch in Dänemark retten

Die Bewohner Dänemarks im Bereich der Grenze (Südjütland/Nordschleswig) können nun auch Hilfe von jenseits der Grenze bekommen. Dies soll ein neues Abkommen sicherstellen.

In der Zukunft kann die Hilfe aus Dänemark oder auch aus Deutschland kommen. Ein neues Abkommen zwischen Dänemark und Deutschland soll sicherstellen dass immer der nächste Rettungswagen oder die nächste Feuerwehr geschickt wird, auch wenn dabei über die Grenze ins Nachbarland gefahren werden muss. Der Präsident der Kommission für Rettungsdienst und Feuerwehrwesen Jütland Hans Peter Geil, der auch Bürgermeister von Haderleben („Haderslev“) ist, freut sich über das Abkommen:

„Alles was für das Grenzland gut ist, in Form besserer Versorgung der Bürger, darüber freuen wir uns sehr“ sagte er dem Fernsehsender DR Syd. Die bisherige Erfahrung zeige, dass Kleinigkeiten bei der Zusammenarbeit noch Probleme machen. Vor allem die Beherrschung der jeweiligen Sprache in Wort und Schrift sei sehr wichtig, außerdem müsse jeder wissen welche Gesetze und Vorschriften auf der jeweils anderen Seite der Grenze für Rettungsdienst und Feuerwehren gelten. Aber Geil glaubt nicht dass die Idee im Sumpf der Bürokratie versickert:

„Ich bin davon überzeugt dass die Einsatzkräfte, egal ob sie deutsche oder dänische sind, nur im Sinn haben Leben zu retten. Es sind die Bürger die davon profitieren.“

Die Europäische Union fördert das 3jährige Projekt mit 2,7 Millionen Kronen (360.000€)

Frei übersetzt aus der Quelle von TV2

Zusatz: Bereits seit September 1996 fährt der Rettungsdienst aus Flensburg in die Gemeinde Bov und der Kreis Nordfriesland nach Tønder. Auch der Hubschrauber aus Niebüll, Christoph Europa 5, fliegt über die Grenze.

Quellen:

Über

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