Status 5: 5/2011

Fachwissen per E-Mail

Der Newsletter von Feuerwehr.de enthält ab sofort auch unregelmäßig Fachwissen für die Feuerwehr. In der ersten Ausgabe geht es um das Thema Strahlenschutz. Angesichts der Vorkommnise in Japan ein aktuelles Thema.

Im Archiv kann an später auch alles nachlesen. Feuerwehr.de

Ohnmacht in der Leitstelle – Notruf unbesetzt

Ein Mitarbeiter der Leitstelle des Landkreises Leer brach während der Arbeit zusammen.

Problem: Er war der einzige Mitarbeiter in der Nacht !

Der Vorfall fiel erst auf, als die Nachbarleitstelle einen Notruf weiterleiten wollte und niemand zu erreichen war. Ein dienstfreier Kollege und die Polizei fanden ihn dann bewusstlos vor. Es soll nur ein Notruf „verloren“ gegangen sein.

Fragt sich nur warum es noch Leitstellen mit nachts einer Person gibt… Feuerwehrmagazin

Reanimation am Telefon

Was bei anderen Leitstellen schon üblich ist, gibt es seit Anfang Februar auch bei den Regionalleitstellen in Schleswig-Holstein. Nachdem neue Reanimationsrichtlinien herausgekommen sind, leiten die Disponenten bei einem Kreislaufstillstand telefonisch den Anrufer an die Herzdruckmassage durchzuführen. Leitstelle Nord

Leitstellen sollen auf KFZ-Daten zugreifen können

Um bei Verkehrsunfällen in Zukunft schnell auf wichtige Fahrzeugdaten und dazugehörige Rettungskarten zugreifen zu können. So könnte bei einem Unfall nach Angabe des Kennzeichens der Disponent gleich den Fahrzeugtyp an die Einsatzkräfte melden. sk-verlag.de

Berliner TSF-W in Dienst gestellt

Für Feuerwehren die aufgrund niedriger und enger Fahrzeughallen kein Berliner Standard-LHF (Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug) aufnehmen können, wurde nun zwei LHF 10/5 in Dienst gestellt.

Aufgebaut von Rosenbauer auf einem Mercedes Vario, umfasst die Beladung fast die eines HLF. Rettungssatz, 500l Wasser, Tragkraftspritze als Pumpe, Sprungretter oder ein Schlauchboot (!) und Rettungsrucksatz gehören zur Beladung. Berliner Feuerwehr

Enkel gerettet, Großeltern kommen ums Leben

Bei einem Feuer eines Reetdachhauses in Schaalby (Kreis Schleswig-Flensburg/SH) kam auf tragische Weise ein Ehepaar ums Leben. Vom Rauchmelder geweckt alarmierte der Enkel die Großeltern und wurde vom Großvater in Sicherheit gebracht. Beim Versuch die Ehefrau zu retten, kehrte der Großvater aber nicht mehr zurück. Aufgrund der Brandausbreitung konnte die Feuerwehr nur noch anliegenende Gebäude schützen.

Die Feuerwehr fand Nachmittags die Leichen der beiden Großeltern in den Trümmern. Der Großvater war selbst Mitglied der Feuerwehr gewesen und hatte seine Werkstatt für die Wartung zur Verfügung gestellt. shz.de,

(Wehren im Einsatz: Schaalby, Moldenit, Füsing, Tolk und Nübel)

 

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