Neues Staffel-LF in Jerrishoe (SH)

StLF 10/10 der FF Jerrishoe

Die Freiwillige Feuerwehr Jerrishoe (Kreis Schleswig-Flensburg/SH) hat dieser Tage ein neues Staffel-Löschfahrzeug als Ersatz für ihr TSF-W erhalten. Das alte Fahrzeug geht in die Nachbarwehr Wanderup, die so die Zeit bis zu einem neuen LF überbrücken muss.

Das neue Fahrzeug ist auf einem Mercedes Atego 816 mit 158 PS aufgebaut. Rosenbauer Luckenwalde fertigte den Aufbau im „Eurosystem“. Neben einer FPN (Festeingebauter Pumpe) mit 1000l/10bar ist auch eine Tragkraftspritze verlastet. 2 Atemschutzgeräte sind in Fahrtrichtung eingebaut.

Kleine Besonderheiten sind neben der Normbeladung:

• in Fahrtrichtung jeweils links und rechts 1 Sitz, klappbar, ausgestattet mit Rückenlehne, Kopfleiste und Dreipunktsicherheitsgurt
• Raumheizung Webasto AIR TOP 2000 für Fahrer- und Mannschaftsraumtüren
• pneumatischer Lichtmast einschließlich 2 Flutlichtstrahler je 500 W
• Staukasten mit Klappe und Innenbeleuchtung rechte und linke Fahrzeugseite hinter der Hinterachse
• automatische Tanküberfüllsicherung
• 2 Rundumkennleuchten als elektronische Blitzleuchten heckseitig in der Dachblende integriert
• Kolbenansaugpumpe mit Ansaugautomatik
• elektronische Warn- und Kommandoanlage TOPAS 190 mit Duodrehlichtspiegelleuchten und Sprachdurchsage über Mikrofon
• 2 Doppelblitzscheinwerfer 24 V, Fabr. Hänsch Typ 40 LED, im Kühlergrill vorn eingebaut

Feuerwehr Jerrishoe (mit Bildergalerie)

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3 Kommentare zu “Neues Staffel-LF in Jerrishoe (SH)
  1. Prtrn sagt:

    Auch noch wichtig: 1000 Liter Wasser!
    Bei dem Auto blinkt bei mir so ein wenig die Overkill-Warnlampe – als ob da ein neues TSF-W nicht auch gereicht hätte…

  2. Henning sagt:

    Stimmt, allerdings geht das ja aus dem Namen hervor 😉
    Finde ich aber nicht so übergroß. 1000l ist ja schon Standard und kann natürlich einen größeren Puffer bis zum Aufbau der Wasserversorgung geben. Im Prinzip ist es ja ein großes TSF-W, nur auf größerem Fahrgestell 😉

  3. Prtrn sagt:

    Für eine Gemeinde mit 1000 Einwohnern und ohne besonderes Gefahrenpotential find‘ ich es schon ein wenig überdimensioniert. Die kleine Wehr hat doch ohnehin nicht genug Personal, um sowohl TS als auch Festpumpe wirklich nutzen zu können, und was mit den normgerechten 500-750 Liter eines TSF-W nicht ausgemacht werden kann, braucht dann sicherlich auch gleich mehr als 1000 Liter.
    Mit Staffelbesatzung und nur zwei PA im Aufbau ist ein Innenangriff auch so eine Sache – bis ein SiTr gestellt werden kann, ist auch eine Wasserversorgung aufgebaut…

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